Römische Kaiser · Frage
Wer war der erste der „fünf guten Kaiser“? (r. 96–98 n. Chr.)
Antwort
Nerva
Der Hintergrund zur Antwort
Nerva (r. 96–98 n. Chr.) ist richtig, denn nach der Ermordung Kaiser Domitians im Jahr 96 wählte der Senat Nerva — einen erfahrenen, maßvollen Staatsmann —, um das Reich zu beruhigen. Er schränkte Missbräuche wie Hochverratsprozesse ein, stellte den Einfluss des Senats wieder her, entlastete die Finanzen und adoptierte vor allem den populären General Trajan als Erben. Diese Entscheidung begründete das Vorbild einer leistungsbasierten Adoptivnachfolge und leitete eine bemerkenswert stabile Epoche ein.
Er war der erste der „fünf guten Kaiser“: Nerva, Trajan, Hadrian, Antoninus Pius und Mark Aurel — oft als Höhepunkt Roms angesehen. Zum Merken: das Akronym „N‑THAM“. Auf Nerva folgte Trajan; Hadrian und Antoninus Pius setzten die adoptive Tradition fort, die das Reich wohlhabend und friedlich hielt.