Daily Curiosity

Hunde · Frage

Wahr oder falsch: Ein Hund, der einfriert und völlig regungslos wird, ist oft ruhiger und entspannter.

Antwort

Falsch

Der Hintergrund zur Antwort

Falsch. In der Körpersprache von Hunden ist Erstarren ein Stress- und Alarmsignal, keine Entspannung. Es gehört zur Kampf–Flucht–Erstarren-Reaktion und tritt oft kurz vor einer Eskalation auf (Knurren, Schnappen oder Beißen). Ein erstarrter Hund ist typischerweise angespannt: gespannte Muskeln, Maul geschlossen, harter oder starrer Blick, Gewicht nach vorn verlagert oder sehr starr, Schwanz steif (hoch getragen oder eingeklemmt). Diese Unbeweglichkeit warnt, dass der Hund sich unwohl fühlt und Abstand braucht. Entspannte Hunde wirken dagegen locker und wackelig: weiche, blinzelnde Augen, Maul leicht offen, Ohren entspannt und ein lockeres Wedeln auf Mittelhöhe. Frühe Stresszeichen können Lippenlecken, Gähnen, Abwenden oder sichtbares Augenweiß (« Walauge ») sein. Merkhilfe: « Statuen sind gestresst; Nudeln sind neutral » — starr = Risiko, locker = entspannt.

Mehr entdecken