Allgemeine Wissenschaft · Frage
Früher glaubte man, dass die Injektion von Haiknorpel verhindern könne, dass Menschen Krebs bekommen.
Antwort
Wahr
Der Hintergrund zur Antwort
Es stimmt, dass einst die Vorstellung verbreitet war, dass Injektionen von Haiknorpel Krebs vorbeugen könnten. Diese Idee entstand aus frühen Studien, die nahelegten, dass Stoffe im Haiknorpel das Wachstum von Blutgefäßen hemmen könnten – ein für die Tumorentwicklung notwendiger Prozess. In den 1990er-Jahren wurde das Konzept populär, und verschiedene Produkte wurden als Krebsbehandlungen vermarktet, obwohl robuste wissenschaftliche Belege für ihre Wirksamkeit fehlten. Das unterstreicht die Bedeutung evidenzbasierter Medizin, um wissenschaftlich gestützte Therapien von bloß anekdotischen Behauptungen zu unterscheiden.