Römische Kaiser
Welcher Kaiser leitete die Pax Romana (den „römischen Frieden“) ein? (r. 27 v. Chr. – 14 n. Chr.)
Antwort
Augustus
Erklärung
Augustus (r. 27 v. Chr.–14 n. Chr.) leitete die Pax Romana ein, indem er die Bürgerkriege beendete und das Prinzipat begründete. Durch die Regelungen von 27 und 23 v. Chr. bewahrte er republikanische Formen, hielt aber die tatsächliche Macht, professionalisierte das Heer, schuf die Prätorianergarde, reformierte Steuern und Provinzverwaltung und förderte Straßen- und Städtebau. Er ließ sogar den Janustempel schließen – ein zeremonielles Zeichen für Frieden in Rom. Dadurch begann eine rund zweihundertjährige Phase relativer Stabilität und Prosperität im Reich.
Seine Nachfolger führten dies fort: Tiberius übernahm ein stabiles System, Claudius erweiterte es (z. B. in Britannien), und Neros Herrschaft zeigte seine Fragilität. Merkhilfe: A wie Augustus und wie Ära des Friedens.
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