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Römische Kaiser

Welche Periode war von zahlreichen kurzlebigen «Soldatenkaisern» geprägt, die vom Heer ausgerufen wurden? (235–284 n. Chr.)

Antwort

Reichskrise des 3. Jahrhunderts

Erklärung

Die Reichskrise des 3. Jahrhunderts ist richtig, weil von 235 bis 284 n. Chr. das Römische Reich einen raschen Wechsel von «Soldatenkaisern» erlebte – Generälen, die von ihren Legionen ausgerufen und oft nach wenigen Monaten getötet wurden. Diese militärische Anarchie, ausgelöst nach der Ermordung von Severus Alexander, brachte Bürgerkriege, Invasionen durch Goten und Perser, wirtschaftlichen Zusammenbruch und starke Münzverschlechterung, bis Diokletian 284 die Stabilität wiederherstellte. Merktipp: «Drittes = dreigeteilt» – während dieser Krise zerfiel das Reich in das gallische Sonderreich im Westen, das palmyrenische Reich im Osten und den römischen Kernbereich. Im Gegensatz dazu war die Pax Romana eine lange Friedenszeit, und das Vierkaiserjahr (69 n. Chr.) war nur kurz. Die Krise des 3. Jahrhunderts war ein jahrzehntelanger Sturm der Soldatenkaiser.

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