Römische Kaiser · Frage
Welcher Kaiser legalisierte das Christentum mit dem Edikt von Mailand? (r. 306-337 n. Chr.)
Antwort
Konstantin der Große
Der Hintergrund zur Antwort
Konstantin der Große ist richtig: 313 n. Chr. erließen er und sein Mitkaiser Licinius das Edikt von Mailand, das Religionsfreiheit im Reich gewährte, das Christentum legalisierte und die Rückgabe beschlagnahmter Kirchengüter anordnete. Dies beendete die staatlichen Verfolgungen und bereitete das Wachstum des Christentums in der römischen Gesellschaft vor. Kontext: Diokletian leitete die Große Christenverfolgung (303–311), Maxentius war Constantins Rivale, den er 312 an der Milvischen Brücke nach der berühmten Vision des Chi-Rho-Zeichens besiegte, und Claudius II regierte früher ohne Bezug zu diesem Edikt. Merkhilfe: K wie Konstantin, K wie Kirchenfreiheit — er machte den christlichen Kult in Rom „konstant“.