Römische Kaiser · Frage
Welcher Kaiser hatte die längste Regierungszeit (41 Jahre)? (r. 27 v. Chr. - 14 n. Chr.)
Antwort
Augustus
Der Hintergrund zur Antwort
Augustus ist die richtige Antwort: Er herrschte von 27 v. Chr. bis 14 n. Chr., also 41 Jahre, und hatte damit die längste Regierungszeit der frühen Kaiser. Zum Vergleich: Tiberius regierte 23 Jahre (14–37 n. Chr.), Nero 14 Jahre (54–68 n. Chr.) und Caligula nur 4 Jahre (37–41 n. Chr.). Als erster Kaiser Roms verwandelte Augustus die Republik in das Prinzipat und leitete die Pax Romana ein – zwei Jahrhunderte relativen Friedens und Wohlstands. Er reorganisierte das Heer, verbesserte das Steuersystem und ließ monumentale Bauten errichten. Merkhilfe: Sein Name gab uns den Monat „August“, und seine Regierungszeit addiert sich sauber über die v./n.-Chr.-Grenze: 27 + 14 = 41 – Zeichen einer langen, stabilisierenden Herrschaft nach dem Chaos, das auf die Ermordung Julius Caesars folgte.