Allgemeine Wissenschaft · Frage
Womit untersuchte Gregor Mendel genetische Kreuzungen?
Antwort
Erbsen
Der Hintergrund zur Antwort
Erbsen. Der österreichische Mönch Gregor Mendel kreuzte Erbsenpflanzen (Pisum sativum) mit gegensätzlichen Merkmalen — glatte vs. runzlige Samen, gelbe vs. grüne Erbsen, hohe vs. niedrige Stängel — durch kontrollierte Bestäubung. Erbsen waren ideal, weil sie schnell wachsen, viele Nachkommen liefern, klare binäre Merkmale besitzen und Selbst- wie Fremdbefruchtung erlauben, sodass die Elternschaft exakt steuerbar ist.
Durch das Zählen von Tausenden Nachkommen fand er vorhersagbare Verhältnisse (z. B. 3:1 und 9:3:3:1) und formulierte die Spaltungsregel und die Unabhängigkeitsregel — Grundlagen der Genetik. Merkhilfe: P wie Pisum, Prinzipien der Vererbung und Punnett-Quadrat. Obwohl Mendel nichts von DNA oder Chromosomen wusste, zeigte die spätere Forschung, dass seine Muster die Meiose und das Verhalten der Chromosomen widerspiegeln.