Allgemeine Geschichte · Frage
Wie hieß die geplante Invasion Japans gegen Ende des Zweiten Weltkriegs?
Antwort
Operation Downfall
Der Hintergrund zur Antwort
Operation Downfall war der alliierte Plan zur Invasion Japans am Ende des Zweiten Weltkriegs. Er umfasste zwei gewaltige Landungsunternehmen: Operation Olympic (die Invasion Kyūshūs, vorgesehen für November 1945) und Operation Coronet (die Invasion Honshūs, geplant für das Frühjahr 1946). Die erwarteten Verluste auf allen Seiten waren enorm, angesichts der stark befestigten Verteidigungen Japans und der zu erwartenden Kamikaze-Angriffe. Der Plan wurde letztlich nach den Atombombenabwürfen auf Hiroshima und Nagasaki und der sowjetischen Kriegserklärung an Japan aufgegeben.
Merktipp: „Downfall“ steht für den angestrebten Sturz des japanischen Kaiserreichs. Im Gegensatz dazu war Operation Ironclad die alliierte Invasion Madagaskars 1942; die anderen Optionen entsprechen keinen bedeutenden Codenamen des Zweiten Weltkriegs. Diese Unterscheidungen helfen, Spätkriegsstrategien einzuordnen und zu verstehen, warum der Krieg ohne eine Invasion der japanischen Hauptinseln endete.