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Mittelalter · Frage

Investiturstreit — Mittelalter

Dieses Bild verweist auf einen mittelalterlichen Konflikt über das Recht, Bischöfe zu investieren. Wie heißt er?

Dieses Bild verweist auf einen mittelalterlichen Konflikt über das Recht, Bischöfe zu investieren. Wie heißt er?

Antwort

Investiturstreit

Der Hintergrund zur Antwort

Dieser Streit drehte sich darum, wer Bischöfe und Äbte mit Ring und Stab investieren durfte — weltliche Herrscher oder der Papst —, und kulminierte im dramatischen Konflikt zwischen Heinrich IV. und Gregor VII., in Exkommunikationen und dem Gang nach Canossa (1077). Das unterscheidet ihn vom Wormser Konkordat, dem Kompromiss von 1122, der die Blockade beendete; von der Gregorianischen Reform, der breiteren kirchlichen Bewegung; und von „päpstlich-kaiserlicher Machtkampf“ als bloß generischer Bezeichnung. Sein Ausgang prägte die mittelalterliche Politik neu: Die Kaiser verloren die enge Kontrolle über die Reichskirche, die Domkapitel erhielten Wahlrechte, und das Papsttum beanspruchte stärkere geistliche Autonomie — eine frühe Grenzziehung zwischen geistlicher und weltlicher Gewalt.

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