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Römische Kaiser · Frage

Welcher weströmische Kaiser regierte, als Rom 410 n. Chr. von Alarich geplündert wurde? (r. 393–423 n. Chr.)

Antwort

Honorius

Der Hintergrund zur Antwort

Honorius ist korrekt: Er war von 393 bis 423 weströmischer Kaiser, als Alarichs Westgoten Rom 410 plünderten – die erste Einnahme durch einen äußeren Feind seit fast 800 Jahren. Er regierte aus dem sichereren, von Sümpfen geschützten Ravenna, was die wachsende Verwundbarkeit des Westens nach der Hinrichtung seines fähigen Generals Stilicho (408) unterstrich. Theodosius II. war der oströmische Kaiser, Valentinian III. regierte später (425–455), und Petronius Maximus war während der Plünderung von 455 an der Macht.

Merksatz: Bei Honorius blieb die „Ehre“ in Ravenna, Rom fiel 410. Der Sack von 410 beendete das Reich nicht, erschütterte aber die römische Welt, symbolisierte den Niedergang des Westens und führte bei Denkern wie Augustinus zu Überlegungen im „Gottesstaat“ (De civitate Dei).

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