Allgemeine Geschichte · Frage
Welcher römische Kaiser führte das Römische Reich zu seiner größten territorialen Ausdehnung?
Antwort
Trajan
Der Hintergrund zur Antwort
Trajan ist richtig, denn unter seiner Herrschaft (98–117 n. Chr.) erreichte das Römische Reich im Jahr 117 seine größte territoriale Ausdehnung. Er annektierte Dakien (goldreich, das heutige Rumänien), fügte Arabia Petraea (das Reich der Nabatäer) hinzu und drang tief ins Partherreich vor, wodurch nach der Einnahme von Ktesiphon kurzzeitig die Provinzen Armenien und Mesopotamien entstanden. Diese Zugewinne – besonders Dakien – befeuerten Roms Wirtschaft und markierten den Höchststand der Expansion. Merkhilfe: T wie Trajan, T wie Territorium. Julius Cäsar war nie Kaiser; er erweiterte die Republik. Claudius eroberte Britannien, erreichte aber nicht die Maximalgrenzen. Konstantin der Große verlagerte die Macht nach Osten und förderte das Christentum. In Rom erinnert die Trajanssäule an die Dakerkriege – und an den territorialen Höchststand.