Antworten. Lernen. Wiederholen
Mittelalter

Wie nennt man eine Gemeinschaft von Mönchen, die zusammen leben?

Antwort

Kloster

Erklärung

Bezeichnung für ein Haus, in dem Mönche nach einer Regel – oft der Benediktsregel („ora et labora“, bete und arbeite) – unter der Leitung eines Abtes gemeinsam leben, beten und arbeiten. Im Unterschied dazu bezeichnet ein Konvent häufig die Gemeinschaft bzw. Versammlung (oder ein Frauenkloster), ein Bettelordenskloster (z. B. Franziskaner oder Dominikaner) wirkt stärker in Städten, und eine Einsiedelei ist für einen einzelnen Eremiten. Im Mittelalter waren solche Gemeinschaften Träger von Bildung und Stabilität: Mönche bewahrten klassische Texte in Skriptorien, verbesserten die Landwirtschaft mit Gütern und Wassermühlen, brauten Bier, leisteten Wohltätigkeit und Gastfreundschaft und wurden oft zu Ankern benachbarter Siedlungen. Ihre Bibliotheken und Schulen halfen, Wissen durch unruhige Jahrhunderte zu überliefern.

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