Allgemeine Geschichte · Frage
Wie nennt man den Austausch von Krankheiten, Nutzpflanzen und Menschen über den Atlantik kurz nach der Entdeckung Amerikas?
Antwort
Kolumbianischer Austausch
Der Hintergrund zur Antwort
Der „Kolumbianische Austausch“ bezeichnet den zweiseitigen Transfer von Krankheiten, Pflanzen, Tieren und Menschen zwischen Amerika und der Alten Welt nach 1492, ausgelöst durch Kolumbus’ Reisen. Anders als der transatlantische Sklavenhandel oder der Dreieckshandel (spezifische Wirtschaftssysteme) bzw. die Seidenstraße (ein eurasisches Landnetz) meint er einen breiten biologischen und kulturellen Austausch. Folgen: Pocken und Masern dezimierten indigene Bevölkerungen; Pferde, Rinder und Weizen veränderten Landschaften; aus Amerika verbreiteten sich Mais, Kartoffeln, Tomaten und Kakao weltweit. Merktipp: Kolumbus → Kolumbianischer Austausch.