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Allgemeine Geschichte · Frage

Wer war der letzte römische Kaiser im Vierkaiserjahr (69 n. Chr.)?

Antwort

Vespasian

Der Hintergrund zur Antwort

Vespasian ist richtig: Nach Neros Tod, der einen Bürgerkrieg auslöste, stiegen im Jahr 69 n. Chr. drei kurzlebige Kaiser — Galba, Otho und Vitellius — auf und fielen wieder. Als Befehlshaber in Judäa wurde Vespasian von den östlichen Legionen zum Kaiser ausgerufen, sicherte die Getreideversorgung aus Ägypten, und sein General Antonius Primus besiegte Vitellius im Dezember in Rom. Anschließend begründete er die flavische Dynastie und stabilisierte das Reich erneut (regierte 69–79), sanierte die Finanzen und begann mit dem Bau des Kolosseums. Merksatz: « Galba, Otho, Vitellius — Vespasian verbleibt » (G-O-V-V). Seine Herrschaft beendete die Wirren des Vierkaiserjahres und stellte die Ordnung wieder her.

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