Allgemeine Wissenschaft · Frage
Bei welcher Mission zerbrach die Raumfähre Columbia beim Wiedereintritt?
Antwort
STS-107
Der Hintergrund zur Antwort
Columbia zerbrach beim Wiedereintritt am Ende der Mission STS-107 am 1. Februar 2003. Beim Start hatte sich Schaumisolierung vom Außentank gelöst und den linken Flügel des Orbiters getroffen, wodurch ein Panel aus verstärktem Carbon-Carbon (RCC) beschädigt wurde. Beim Wiedereintritt drang überhitztes Plasma in den Flügel ein, verursachte ein Strukturversagen und den Verlust aller sieben Astronauten. Das Columbia Accident Investigation Board (CAIB) setzte die Shuttle-Flotte für über zwei Jahre außer Betrieb und führte zu wichtigen Sicherheitsänderungen, darunter besseres Schaum-Management, Inspektionen im Orbit und Reparaturverfahren. Nicht verwechseln mit STS-51-L (Challenger, 1986) oder STS-109 (erfolgreiche Hubble-Servicemission 2002). Merke: «107 = frühe 2000er» zur Erinnerung an Columbias letzte Mission.