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Römische Kaiser · Frage

Welcher Kaiser machte das Christentum zur offiziellen Staatsreligion des Römischen Reiches? (r. 379–395 n. Chr.)

Antwort

Theodosius I.

Der Hintergrund zur Antwort

Theodosius I. (r. 379–395) machte mit dem Edikt von Thessaloniki (380) das Christentum zur offiziellen Staatsreligion, indem er das nizänische Christentum zur Glaubensnorm des Reiches erklärte. Er untermauerte dies mit Gesetzen gegen heidnische Kulte und unterstützte das Konzil von Konstantinopel (381), das die orthodoxe Lehre prägte und die Reichsreligion einheitlich festigte.

Zum Vergleich: Konstantin I. legalisierte und begünstigte das Christentum (Edikt von Mailand, 313), machte es aber nicht zur Staatsreligion; Julian der Abtrünnige versuchte, das Heidentum zu erneuern; und Claudius regierte Jahrhunderte früher. Merkhilfe: zwei T — Theodosius und Thessaloniki — verbinden Christentum und Thron.

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