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Mittelalter · Frage

Worum geht es in der „Göttlichen Komödie“ (frühes 14. Jahrhundert) hauptsächlich?

Antwort

Eine Reise durch Hölle, Fegefeuer und Himmel

Der Hintergrund zur Antwort

Dantes Epos folgt seinem Erzähler, zunächst von Vergil und später von Beatrice geführt, durch die drei Reiche des Jenseits; es spiegelt das mittelalterlich-christliche Weltbild und den Aufstieg der Seele zu Gott. In 100 Gesängen gegliedert und in verketteter Terzinenform (terza rima) verfasst, ist es eine Allegorie moralischer Abrechnung, nicht eine höfische Romanze, persönliche Memoiren oder ein systematisches theologisches Handbuch. Entstanden etwa 1308–1321 während Dantes Exil, verbindet das Gedicht klassische und biblische Traditionen und bevölkert kühn das Jenseits mit historischen und zeitgenössischen Gestalten, um Politik und Ethik zu kritisieren. Ursprünglich Commedia genannt, erhielt es später den Beinamen „göttlich“; sein elegantes Toskanisch prägte über Jahrhunderte das Standarditalienische.

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