Allgemeine Geschichte · Frage
Die Spitfire ging aus einem Rennflugzeug hervor.
Antwort
Wahr
Der Hintergrund zur Antwort
Wahr. Die Supermarine Spitfire ging direkt aus R. J. Mitchells Arbeit an Supermarines Renn-Wasserflugzeugen für den Schneider-Pokal (S.4, S.5, S.6/S.6B) der 1920er und 1930er Jahre hervor. Diese Rekordmaschinen verlangten extreme Stromlinienform, dünne, effiziente Tragflächen, bündiges Nieten und eine starke, leichte Halbschalenbauweise - Merkmale, die Mitchell verfeinerte und anschließend auf einen einsatzfähigen Jäger übertrug. Das Ergebnis war die Spitfire, die 1936 erstmals flog und Renn-Aerodynamik mit Kampferfordernissen verband. Merksatz: 1931 stellte die Supermarine S.6B mit über 400 mph einen Weltgeschwindigkeitsrekord auf, angetrieben von einem speziellen Rolls-Royce-R-Motor. Die Spitfire nutzte später den Rolls-Royce Merlin, einen anderen Motor, der jedoch aus demselben Streben nach hoher Leistung und Effizienz hervorging. Vom Rennkurs aufs Schlachtfeld - Mitchells Renn-Erfahrungen gaben der Spitfire Tempo, Eleganz und ihren Vorteil im Zweiten Weltkrieg.