Daily Curiosity

Mittelalter · Frage

Wie nennt man die befestigte Wohnstätte eines Feudalherrn?

Antwort

Burg

Der Hintergrund zur Antwort

Der Wohnsitz des mittelalterlichen Herrn war eine Burg: eine befestigte Anlage, die Verteidigung und Herrschaftsausübung vereinte. Anders als ein Herrenhaus (landwirtschaftlicher Gutshof) oder eine reine Festung verband sie Wohnräume mit starken Wehranlagen. Der Bergfried ist nur der innere starke Turm, also ein Teil des Ganzen. Diese Anlagen entwickelten sich von frühen Motte-und-Bailey-Erdbauten zu Steinburgen und später zu konzentrischen Anlagen mit Ringmauern, Gräben und Torburgen. Neben dem Krieg dienten sie als Verwaltungszentren, Gerichte und Vorratshäuser und demonstrierten feudale Autorität. Ikonische Beispiele sind der Tower of London und Carcassonne.

Mehr entdecken